#088 | Jenseits von Zickenkrieg und Teilzeitfalle: Frauen in der Arbeitswelt
Shownotes
In dieser Episode erfährst du,
- wie gängige Klischees über Frauen in Führungspositionen hinterfragt werden können
- welche Vorteile Teilzeitarbeit für Unternehmen und Teams bietet
- warum emotionale Intelligenz eine entscheidende Stärke z.B. im Change Management ist
- welche Bedeutung starke Netzwerke für den beruflichen Erfolg von Frauen haben
- warum es wichtig ist, sich gegenseitig zu unterstützen statt in Konkurrenz zu treten
- wie eine bewusste Auszeit durch Schwangerschaft neue berufliche Wege eröffnen kann
- warum emotionale Offenheit im Job auch für Männer entlastend wirken kann
- wie man Vorurteile durch eine stärkenorientierte Brille ersetzt
- warum es genug Erfolg für alle gibt und gegenseitiges Empowerment der Schlüssel ist
Dr. Christina Fritz, Führungskräfte-Coach und Teamtrainerin, Praxisbetriebswirtin, Zahnärztin
- Expertin zu den Themen Team & Führung sowie Struktur & Praxisorganisation
- Führung. Anders. Denken., Aachen
- www.christina-fritz.de
- hallo@christina-fritz.de
Eva Walling, Supervisorin, Coach, Trainerin, Diplom-Kauffrau
- Expertin zu den Themen Führung, Kommunikation und Organisationsentwicklung
- eva walling consulting
- www.ewc-online.de
- eva.walling@ewc-online.de
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00:00:00: Ich merke gerade, wenn wir darüber sprechen.
00:00:02: Wir sind so ganz vorsichtig, weil wir gar nicht... Wir wollen keine Klischees bedienen.
00:00:07: Gleichzeitig sind in unserer Gesellschaft Klischee sehr verbreitet was männlich weiblich und oder auch divers anbelangt.
00:00:17: Dadurch dass sie so verbreitet sind ist es wert darüber mal zu sprechen, was sind da für Bilder überhaupt in meinem Kopf und das ist glaube ich eher der Punkt.
00:00:26: Dass wir uns darüber austauschen, was haben wir für Bilder im Kopf?
00:00:29: Mit was bringen wir das in Verbindung?
00:00:40: Christina,
00:00:42: was sagst du dazu?
00:00:43: Frauen einzustellen hat vor- und Nachteile?
00:00:47: Ja definitiv!
00:00:49: Es hat sehr viele Vorteile, aber klar natürlich auch den einen oder anderen Nachteil.
00:01:01: Woran denkst du wenn du die Frage stellst?
00:01:03: Ja, weil ich denke daran dass dann sofort Bilder angehen.
00:01:08: ja Frauen einzustellen Nachteile, die können schwanger werden.
00:01:13: Die kümmern sich um die Kinder, die arbeiten vielleicht nur in Anführungszeichen Teilzeit und gleichzeitig ist eben wie gesagt im meinem Kopf.
00:01:24: Männer einzustellen hat genauso auch Nachteilen behaupt ich.
00:01:30: Wir sind so darauf gepolt Frauen auch abzuwerten Und ein Fokus darauf zu richten, was eventuell schwierig sein könnte.
00:01:40: Da gehen so Dramawörter an wie angeblicher Zickenkrieg und sowas... Was ich zum Beispiel persönlich überhaupt nicht bestätigen könnte.
00:01:51: Ja jetzt hast du eben gesagt Das wäre ein Nachteil, dass sie Teilzeit arbeiten.
00:01:56: Ich finde das ist ja tatsächlich gar kein Nachteils.
00:01:59: Ja deswegen habe ich gesagt angeblicher Nachteile.
00:02:01: Genau!
00:02:01: Angeblicher nachteil weil es hat ja... Es kann ja totale Vorteile haben jemanden den Teilzeit anzustellen Weil das halt auch nochmal Posten sind die in grenzwertigen Situationen auch noch mal aufgestockt werden können temporär oder so.
00:02:14: und ich glaube das können Frauen häufig sehr gut darstellen
00:02:19: Und das wird viel zu selten gesehen.
00:02:21: was das für einen Esset sein kann Menschen in Teilzeit dazu haben, genau das was du beschreibst.
00:02:28: Ich weiß noch es war für mich ein Augenöffner... Das ist ja locker!
00:02:32: Fünfzehn Jahre mindestens her, dass mir andere Führungskräfte gesagt haben sie stellen nur in Teil Zeit ein weil sie genau diese Flexibilität brauchen.
00:02:45: Es gibt ja so ein etwas zynischen Spruch.
00:02:47: Ich hau den jetzt hier mal raus, auch wenn er eigentlich nicht ganz korrekt ist.
00:02:50: Aber das Kursier hat man bestimmt auch schon mal irgendwo in Reels oder irgendwo gesehen.
00:02:55: Stellt zwei Männer in Vollzeit ein?
00:02:58: Oder eine Frau in Teilzeit?
00:02:59: Eine Mutter in Teil Zeit!
00:03:01: Denn... Also Frauen, oder mir insbesondere auch Mütter, die kriegen einfach wahnsinnig viel organisiert.
00:03:11: Wer viele?
00:03:11: Nicht alle!
00:03:12: Ich kann auch Gegenbeispiele.
00:03:14: Und ich glaube genau das ist die Thematik.
00:03:17: Es wird so unfassbar viel pauschalisiert und das tut uns nicht gut.
00:03:22: Das tut uns Frauen nicht gut weil eben tatsächlich da viel in Richtung Negativ pauschalisiert wird, anstatt die Stärken zu sehen.
00:03:31: Und das ist auch das war warum ich diese Folge wichtig finde, die wir hier machen weil es tatsächlich darum gehen sollte stärken der Frauen zu nutzen und nochmal viel mehr den Blick dafür zu öffnen was für Stärkungen in Frauen stecken.
00:03:46: und das heißt nicht dass Männer deswegen weniger wert sind sondern dass sie eben, das Frauen eben auch unfassbar viele Stärken haben.
00:03:54: Auch da insbesondere wo Sie vermeintliche Schwächen haben sollen angeblich also zum Beispiel sie seien emotional oder so.
00:04:07: Mir ist halt nochmal wichtig, das hat mir jetzt in der Vorbereitung der Folge nochmal gesagt, dass wir keine stereotypie hier schüren wollen und Ja, in diesem schwarz-weiß Denken unterwegs sein wollen.
00:04:17: Frauen sind so und Männer sind so!
00:04:19: Wir wissen alle dass es... ...alle Facetten gibt und das es kein Schwarz und Weiß gibt.
00:04:25: Und Männer sind So, Frauen sind So aber natürlich bedienen Frauen oder sagen wir so.
00:04:32: Es gibt einfach bestimmte Klischees oder bestimmte Erwartungen und auch schon auch gewisse Vorurteile, glaube ich die mit Männern und Frauen behaftet.
00:04:41: oder ja wie kann man es schöner ausdrücken?
00:04:44: Ich weiß es nicht.
00:04:45: Wir haben mich da jetzt nicht auf so dünnes Eis geliehen.
00:04:47: Ja
00:04:47: das sind so Bilder in vielen Köpfen...in menschlichen Köpfe.
00:04:55: Das müssen wir gar nicht Männer und Frau nehmen sondern wenn wir tatsächlich schauen dass wir uns als Menschen betrachten.
00:04:59: Ich glaube das würde schon viel öffnen anstatt Männer und Frauen ohne Männer, Frauen oder auch diverse zu negieren überhaupt nicht.
00:05:10: Aber uns von bewusst zu machen wir haben Stereotype in unserem Kopf, in unserem Herzen, in irgendwelchen Facetten von uns und es lohnt sich die zu hinterfragen
00:05:21: und
00:05:21: tatsächlich mal mit der stärken orientierten Brille darauf zu gucken.
00:05:26: Ich hatte mal eine Situation in der Arbeitswelt erlebt, da war ich so wütend.
00:05:31: Da war ich kurz davor die Tabete von der Wand zu kratzen.
00:05:35: Es war ein männlicher Chef mit einer Mitarbeiterin zu tun und die hatte sich etwas aufgeregt und tatsächlich aus meiner Perspektive zurecht.
00:05:43: Die hat sich wirklich über was geärgert und hat das gut platziert Hat damit kein Gehör gefunden, ist irgendwann laut geworden.
00:05:50: Also lauter, die hat ja nicht rumgeschrien.
00:05:52: Aber man hat sie halt nicht gehört und hat sich noch mal den mehr Nachdruck verliehen... ...und dann hat er hinterher zu mir gesagt, boah, hat die wieder ihre Tage oder was zickt ihr hier so rum?
00:06:00: Und da war ich so sauer.
00:06:02: Die hatte sich einfach nur Gehört verschaffen wollen und die hatte recht mit dem, was sie sagte.. ..und da habe ich gedacht, das ist so blöd.
00:06:10: wenn sowas dann als hat dir wieder ihre tage oder warum zickt die hier so herum abgestempelt wird.
00:06:15: Das
00:06:15: fand ich echt
00:06:16: schlimm!
00:06:17: Ja, es wird dann abgewertet darüber vermeintlich.
00:06:21: Tage haben ist ja gar nichts Schlimmes und auch Hormone zu haben.
00:06:24: Und vielleicht hat er auch seine Wahrheit das Hormon auch was mit Stimmungen machen und vielleicht auch mal mit der Ausdrucksweise nicht selbst so trotz sind da immer sachliche Gründe auch noch drunter, da drüber daneben dran die eben auch gesehen werden wollen und auch ihre absolute Berechtigung haben.
00:06:48: Ich finde noch mal einen anderen Punkt wahnsinnig wertvoll.
00:06:53: Wir orientieren uns im Arbeitsleben dadurch, dass ja Frauen
00:06:56: lange
00:06:58: auch im Hintergrund nur standen was Arbeitsthematiken an.
00:07:02: Und wir orientieren unsere der Arbeitswelt so häufig
00:07:05: an männlichen
00:07:08: Verhaltensweisen also professionell gilt was vermeintlich männlich sachlich ist stark wirkt, was ja irgendwie strenger auch sagen wir mal ist.
00:07:24: Und konsequent durchsetzungsstark.
00:07:29: und wenn Frauen tatsächlich mal streng, stark durchsetzung stark auftreten wie jetzt zum Beispiel die Kollegin von der du eben gesprochen hast dann hat es auf einmal eine andere Sichtweise und ich möchte behaupten dass das emotionale wofür Frauen Bekannter häufig sind, dass das zum Beispiel auch eine Stärke ist.
00:07:53: Und das wird viel zu selten gesehen tatsächlich.
00:07:57: Also, emotional ist jetzt auch ein Klischee, was ich damit bediene.
00:08:00: Ich bediene es aber mal bewusst weil aus meiner Sicht Emotionen in Arbeitslebens so eine Riesenrolle spielen und oft negiert werden.
00:08:09: Gleichzeitig machen sie auch so vielen Menschen Angst.
00:08:13: Ich kenne mehrere Männer Die hatten immer Angst davor, wenn sie Personalgespräche hatten.
00:08:18: Dass da jemand geweint hat und für viele Frauen ist das viel weniger schlimm.
00:08:24: Okay mein Gott dann weint halt jemand.
00:08:26: ich habe eine Box mit Taschentücher auf dem Tisch Und dann reden wir halt darüber.
00:08:30: Das sehe ich so nicht dass es für viele frauen weniger ein Problem ist.
00:08:36: Also das ist halt jetzt auch für ein Klischee, dass Frauen damit immer leichter umgehen können.
00:08:40: Ich glaube es gibt auch sehr viele da draußen...
00:08:42: Das wollte ich damit übrigens nicht sagen,
00:08:44: ne?
00:08:44: Nee genau!
00:08:44: Deswegen will ich sie nur noch mal unterstreichen.
00:08:48: Ich ... glaube, dass nicht alle Frauen damit unbedingt zwangsläufig besser umgehen könnten.
00:08:53: Ich glaub Sie können's vielleicht hinterher anders verpacken oder so.
00:08:57: aber das lohnt sich halt einfach da genauer hinzugucken und nicht einfach pauschal zu sagen, die sind verweichlicht emotional wie auch immer ja.
00:09:08: Sondern dass man einfach hinguckt und sagt okay wie können wir diese Stärken nutzen?
00:09:11: oder wie können das aus so einer Stärke machen?
00:09:13: Wofür ist es gut auch emotional zu sein?
00:09:16: Genau!
00:09:16: Wie kann man sie überhaupt erst mal als Stärke sehen?
00:09:20: Ich glaube, das ist schon der erste Schritt.
00:09:22: Können wir uns dafür öffnen, dass das was wir im Moment als vermeintliche Schwäche sehen auch mal mit anderen Augen betrachten können Und idealerweise eben mit stärken orientierten Augen.
00:09:35: Ja,
00:09:36: also zum Beispiel denke ich das im Thema Change Management
00:09:40: z.B.,
00:09:41: dass eine sehr große Stärke sein kann auch mitzufühlen.
00:09:44: was macht es jetzt gerade mit den Menschen?
00:09:45: nicht?
00:09:45: Kann er sich drüber rollen wie eine Dampfweiße sondern... Ich glaube, dass eine Emotionalität auch Partizipation im Team leichter macht.
00:09:52: Weil ich eher verstehen kann, wo sind die Leute unterwegs?
00:09:54: Was passiert mit denen... Wie geht's denen wenn wir da mit solchen Neuerungen kommen?
00:09:59: Das ist, glaub' ich, hilfreicher als so ein überpragmatischer Ansatz.
00:10:03: von Da müssen sie halt mir klarkommen!
00:10:05: Das ist halt jetzt so.
00:10:06: Wir rollen einfach drüber und fertig Sollen sich man nicht anstellen.
00:10:11: Das ist jetzt auch bewusst überspitzt.
00:10:13: Natürlich sind Männern nicht so Aber tendenziell vielleicht eher.
00:10:19: Weißt du, was ich meine?
00:10:21: Also wir kennen uns ja.
00:10:22: Daher weiß ich, was du meinst und das... Ich merke gerade so wenn wir darüber sprechen.
00:10:26: Wir sind so ganz vorsichtig weil wir gar nicht... wir wollen keine Klischees bedienen.
00:10:31: Gleichzeitig sind in unserer Gesellschaft Klischee sehr verbreitet Was männlich weiblich Und oder auch divers anbelangt.
00:10:41: Dadurch dass sie so verbreitet sind ist es wert darüber mal zu sprechen, was sind da für Bilder überhaupt in meinem Kopf und das ist glaube ich eher der Punkt.
00:10:50: Dass wir uns darüber austauschen, was haben wir für Bilder im Kopf?
00:10:53: Mit was bringen wir das in Verbindung?
00:10:55: Und eventuell bringen wir dieses Verhalten damit in Verbindung dass wir sagen Das hat ein Mann gesagt oder das hat eine Frau gesagt und wie würden wir das eigentlich deuten wenn das jemand mit einem anderen Geschlecht gesagt hätte egal ob männlich, weiblich oder divers.
00:11:11: Ich würde auch gerne nochmal einen anderen Punkt ansprechen.
00:11:14: ich finde dass Frauen viel zu selten ihre Gestaltungsmacht auch nutzen im Arbeitskontext Bedingungen so herzustellen das sie selber gut damit arbeiten können.
00:11:25: Das fand ich zum Beispiel ganz wertvoll als Führungskraft, als ich selber Führungskraft war.
00:11:30: Als sich das endlich mal raushalt.
00:11:31: Ich habe jetzt auch die Möglichkeit zu gestalten.
00:11:34: Ich kann zum Beispiel auswählen wer spricht da?
00:11:36: Ich kann auswälen wie Texte geschrieben werden!
00:11:39: Ich kann ausswählten wie Gespräche geführt werden und dass ist anders als das wie sonst in der Organisationen, in der ich gearbeitet habe gemacht wurde.
00:11:52: Und zwar wertvoll.
00:11:52: Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, also meine eigenen Überlegungen damit reinzubringen und die hatten durchaus genau die Aspekte, die du eben auch angesprochen hast, die Emotionen mal genauer zu thematisieren und einen Umgang damit zu finden was vorher eben nicht üblich war.
00:12:11: da wurde nach ganz pragmatischen Gründen vorgegangen ohne Befindlichkeiten, die da an der einen oder anderen Stelle eine Rolle gespielt haben zu berücksichtigen.
00:12:26: Und auch einmal neu zu denken.
00:12:27: also so wie es üblicherweise war es nicht zu machen sondern mal so zu machen wie sie uns eigentlich sinnvoll erschienen.
00:12:35: Ja und er öffnet sich neue Türen.
00:12:37: das ist einfach dann nochmal eine ganz andere Herangehensweise.
00:12:43: Ich würde gerne noch auf das Thema kommen unter welchem Druck auch Männer stehen weil sie einfach auch in der Gesellschaft, glaube ich, vermittelt bekommen und so groß werden.
00:12:53: Und viele werden auch in die Richtung erzogen.
00:12:55: Du musst stark sein!
00:12:56: Du bist der Ernährer, du musst dich durchsetzen, du muss deinen Platz finden... Ich glaube da stehen Männer auch wahnsinnig unter Druck fühlen sich vielleicht auch einer oder anderen Stelle dadurch bedroht, wenn ... aber Bedroht ist jetzt vielleicht zu groß das Wort.
00:13:10: Aber dass es denen durchaus Angst macht.
00:13:12: ah man kann's auch anders machen und das kann auch anders sein und ich kann mich hier auf die gleiche Augenhöhe mit Frauen stellen und es passiert gar nichts.
00:13:23: im Gegenteil wir werden dadurch nur besser weil es so schlau die gegenseitigen Stärken einfach zu nutzen und sich gegenseits hochzuhelfen, genauso Frau und gegenseite.
00:13:31: Das ist so gut wenn man sich gegseitig befruchtet und sich Gegenseitig einfach unterstützt.
00:13:37: ja statt sich so stuten bis nicht wegzuschieben.
00:13:40: Ja es darf hier nur eine geben.
00:13:45: also ich bin die einzige frau unter zwanzig Männern und wenn da noch ne zweite reinkommt die hat ihr nicht zu suchen.
00:13:51: das gibt's ja durchaus auch.
00:13:55: Wie gut es ist, wenn man sich zusammentut und die Stärken einfach potenziert.
00:14:00: Das haben wir ja auch schon in anderen Folgen gehabt.
00:14:02: wie schade es ist wenn die Leute meinen wenn jemand in einem Gebiet besser ist dass mir das irgendwie schaden würde.
00:14:08: anstatt das Ziel gemeinsam in den Blick zu nehmen und zu sagen ich bin gut und du bist auch gut und Du bist da sogar besser als Ich dafür bin ich in jenem höchstwahrscheinlich besser Ja also runterziehen, sondern entgegenteils sich gegenwärtig bestärken.
00:14:27: Das ist doch das was wir eigentlich wollen und du kriegst nie weniger wenn der andere stark wird.
00:14:36: also zumindest nicht wenn du ein offenes Herz hast wenn du einen fairen Umgang miteinander pflegst
00:14:42: ja
00:14:44: und der fähre umgang dir darf in alle richtungen sein also nicht nur was Frauen anbelangt.
00:14:48: aber Insbesondere wollen wir natürlich gerne mehr Frauen im Arbeitskontext auch an Entführungspositionen haben.
00:14:57: Denn dann ändert sich ja auch was, wenn Frauen... Du hast für ihn angesprochen, Frauen die als Mütter schon alles Mögliche gewuppt haben.
00:15:06: Die haben ein anderes Verständnis für familiäre Situationen weil sie einfach selber da durchgekommen sind und wissen bestimmte Sitzungstermine, die gehen eben einfach nicht.
00:15:18: Oder Schulferien sind Herausforderungen oder kranke Kinder wenn da kein Auffangnetz rundum ist.
00:15:27: Es sind auch eine Herausforderung und das soll nicht heißen dass nur Frauen sich um die Kinder zu kümmern haben.
00:15:31: aber es ist nach wie vor leider Fakt.
00:15:35: Es ist ganz viel so
00:15:37: ja und kranche Kinder Natürlich gibt es vielleicht eine Nennie oder eine Nachbarin, die sie mal abholen kann.
00:15:45: Aber kranke Kinder wollen glaube ich auch zur Mama.
00:15:47: also...
00:15:49: Die wollen auch mal zum Papa?
00:15:50: Je nachdem werden wir mit dem... Oder zum
00:15:51: Papa ja!
00:15:52: Ja
00:15:52: aber das ist eine familiäre Begleitung,
00:15:54: ne?!
00:15:54: Ich glaube
00:15:55: schon.
00:15:55: Also je nachdem was es ist, ist es halt durchaus auch wichtig und dann einfach... Also ich finde's halt auch.
00:16:02: Ich finde, das braucht auch seinen Platz bei allem... Natürlich ist es lästig wenn dann Mitarbeiterin ausfällt weil das Kind krank ist.
00:16:10: Aber das gehört ja auch dazu und das ist die Jugend, die nachwächst.
00:16:15: Das sind hier Arbeitnehmer von morgen oder die Führungskräfte von morgen.
00:16:18: Die brauchen halt auch Support.
00:16:20: Die brauchen halt auch Fürsorge.
00:16:25: Ja, die Frage ist Da kommen wir jetzt nochmal auf ganz viele weitere Themen.
00:16:30: Aber ja, wir wollen uns jetzt einfach heute mal beschränken darauf wie die Stärken der Frauen auch noch einmal mehr genutzt werden können und da das könnte eben eine Stärke sein dass ich den Blick nochmal weitermache für das was außerhalb vom Arbeitsleben auch eine Rolle spielt, denn auch das hat natürlich seine Grenzen.
00:16:51: Arbeit ist Arbeit und Beruf und und und Privates.
00:16:56: Es fließt da immer mal wieder rein in begrenzten Umfang.
00:17:02: Ich möchte auch noch mal drauf... Das ist vielleicht ein bisschen Heiklaupunkt, weißt du nicht?
00:17:07: Ob ich sagen kann!
00:17:12: Du hast ja eben sehr verständnisvoll für Männer agiert gesprochen das die... Ja aber was du eben dazu gesagt hast, ich möchte mal sagen manche Frauen könnten das ja auch als Vorteil mal sehen, sie haben die Möglichkeit sich zum Beispiel durch eine Schwangerschaft einen anderen Lebensbereich intensiver zu widmen.
00:17:38: Können entscheidend ich möchte schwanger werden und steigen... Also Stefan
00:17:42: Eichel, wieso hast du überlegt es auszusprechen?
00:17:46: Ja, also ich kenne Frauen, die haben auch bewusst Kinder bekommen weil sie das Arbeitsleben in dieser Phase viel zu anstrengend fanden und sich gedacht haben, jetzt eigentlich cool schwanger zu sein.
00:18:00: Weil dann bin ich auch mal für eine Weile raus aus dem
00:18:03: Berufsleben.".
00:18:04: Ja, ich gehöre zu den Menschen die sich nach einer Schwangerschaft beruflich umorientiert haben, weil diese Auszeit... mir persönlich noch mal gezeigt hat, ach so ist es ohne Patienten.
00:18:15: Hätte ich die Elternzeit nicht gehabt und hätte einmal wirklich diese bewusste Distanz auch zum Job gehabt?
00:18:20: Ich würde's wahrscheinlich heute noch machen und hätte glaube ich meine Leidenschaften über die Jahre nicht entdeckt weil ich einfach weitergemacht hätte wie ich weiter gemacht habe oder wenn irgendwie einfach weiter gemacht hätte was ich damals gemacht habe.
00:18:34: und das ist schon eine tolle Chance für Frauen.
00:18:37: also Ja, ist so.
00:18:40: Gleichzeitig stellt man damit natürlich auch die Arbeitswelt vor Herausforderungen.
00:18:43: Da brauchst du eine Elternzeitvertretung und so weiter
00:18:45: usw.,
00:18:46: das ist für Arbeitgeber auch immer eine Herausforderung, sondern ein kleiner Unternehmen wie man weiß nie, wie lange es derjenige wegkommt, derjenig wieder, wie viel kommt er wieder?
00:18:54: Und so das ist schon bringt halt auch Themen mit sich muss man einfach ganz ehrlich.
00:18:59: auch ich meine Es ist wie's ist.
00:19:01: ja Das hilft sich nicht schön zu reden wenn man sagt nee mit Frauen ist alles nur super da sind sie auch einfach Herausforderungen Auch in der Schwangerschaft, du weißt nie können die bis zum Ende durcharbeiten.
00:19:12: Wie geht's denen?
00:19:14: Schwangersschaft ist doch keine Krankheit hörst du so oft.
00:19:16: aber manchen geht es in der schwangerschaft einfach trotzdem nicht gut.
00:19:20: Man weiß auch nie was mit dem Kind ist und wie das Kind sich verhält.
00:19:25: Da sind viel Unwägbarkeiten und trotzdem genau das gehört eben zu unserem Menschsein dazu.
00:19:34: Ich würde immer dafür plädieren wollen, dass man diese verschiedenen Bereiche unseres Menschseins bestmöglich versucht miteinander zu verweben.
00:19:42: Dass es stimmig ist und nicht das eine Mehrwert und das andere weniger wert ist.
00:19:49: Ja, überhaupt nicht.
00:19:50: Und jetzt wurde sagt Frauen haben die Möglichkeit über Schwangerschaft auch mal eine Auszeit zu nehmen oder so?
00:19:56: Das ist ja schon auch spannend.
00:19:57: Eine berufliche Auszeit!
00:19:59: Genau, genau in einer beruflichen Auszeit.
00:20:02: Das ist schon noch interessant wenn man sich überlegt Frauen, die keine Kinder haben oder auch Männer, die Teilzeit arbeiten ohne dass Kinder da sind das ist irgendwie... häufig komisch.
00:20:18: Also, man kann Teilzeit arbeiten wenn man sich um Kinder kümmert oder um die Eltern weil man irgendjemand pflegen oder versorgen muss oder so.
00:20:27: aber wenn man einfach nur für sich sagt ach ich arbeite siebzig Prozent weil tut mir einfach gut und Geld reicht mir ist das irgendwie ja komisch ne?
00:20:37: Für manche
00:20:38: es nicht verbreitet.
00:20:40: Genau,
00:20:40: genau.
00:20:40: Ab einem gewissen
00:20:41: Alter ist es verbreiteter und das ist vor allem bei Frauen viel verbreiteter als beim Männern.
00:20:47: Dass ein Mann sagt ich möchte weniger arbeiten.
00:20:51: Ne geht auch gar nicht.
00:20:52: ganz oft von insbesondere von gut bezahlten Arbeitskräften gesagt Das geht in meiner Branche gar nicht.
00:21:02: Und ich behaupte dass ist Quatsch.
00:21:07: Es gab nie die Notwendigkeit Und es wäre komisch.
00:21:12: Genau,
00:21:13: ne?
00:21:14: Da geht man nicht durch miteinander
00:21:15: total.
00:21:18: Sollen wir zur Nuggets kommen?
00:21:20: Total gerne!
00:21:22: Ich muss vorher noch mal was sagen.
00:21:24: ich finde nochmal wichtig dass Frauen ein Frauennetzwerk auch aufbauen.
00:21:28: das finde ich nochmal total wichtig.
00:21:31: also wir können uns Frauen... Wir Frauen dürften uns auch gegenseitig richtig viel stärken und unser Netzwerk konkreter für den beruflichen Alltag nutzen.
00:21:44: Ich höre das ganz oft von so Panels, da gab es keine Frau und es gibt ganz tolle Speakerorganisationen wo Speakerinnen auch gelistet sind und trotzdem wird das ganz auf behauptet und wir dürfen einander ganz deutlich empfehlen nicht nur für öffentliche Auftritte aber auch für Aufträge.
00:22:08: Wissen miteinander teilen, fände ich wahnsinnig wertvoll und finde ich wertvoll.
00:22:13: Wir machen das auch in meinem Kreis, machen wir das viel und da möchte ich einfach zu ermutigen.
00:22:19: Ja, ich mache das auch sehr gerne!
00:22:21: Ich gebe mein Wissen auch so gerne und freigebe ich weiter und was sich dafür zurückbekomme ist immer wertvoll.
00:22:27: also dass es immer gut zu teilen und andere zu bestärken weil das macht mich auch immer mit Stärke
00:22:34: Genau.
00:22:35: und also ich glaube dieses Bild dahinter, wir wollen die Welt gemeinsam zum besseren gestalten.
00:22:40: Das steckt dahinter!
00:22:41: Wenn ich nur bei mir bleibe und sage naja aber wenn ich die empfehle dann krieg' ich ja weniger Dann habe ich da eher ein Problem.
00:22:48: Aber wenn ich so einen Bild habe Wir gestalten gemeinsam diese Zukunft Diese Gesellschaft diese was auch immer Dann kann ich auch andere empfehlen Und ich möchte dazu ermutigen.
00:22:59: Jetzt
00:23:01: darfst du mit den Nuggets starten.
00:23:03: Ja, genau!
00:23:06: Es ist genug Torte für alle da – es ein Nugget.
00:23:10: also macht dir bewusst dass du nicht zahlierst sondern auch dich stärkst wenn du andere Frauen stärks.
00:23:16: Du kriegst nicht weniger wenn du Andere empfiehls sondern du kriegts mehr vielleicht nicht von diesem Auftrag oder von diesem was auch immer Aber innerlich, auch für die Zukunft und auch für das was wir miteinander haben.
00:23:32: Das stärkst du immer.
00:23:34: Es ist immer genügend für alle da!
00:23:37: Ja... Mein Nugget wäre bei mir schlägt ja auch mein Herz für die Männer mit.
00:23:42: Ich habe auch Nachsicht mit Männern weil sie können ja nichts dafür wie sie sozialisiert sind und wie das Männerbild ist unter welchem Druck die auch stehen.
00:23:51: Plädier einfach immer nochmal dafür, auch Nachsicht mit Männern zu haben.
00:23:55: Ja da bin ich absolut bei dir und tatsächlich darf man da also nach Sicht mit den Männern aber auch mit den Frauen haben weil die sind ja genauso auch sozialisiert.
00:24:04: Also jeder darf sich da mal hinterfragen.
00:24:08: Dann schließe ich mal mit dem dritten Nacket an nutze deine femininen Stärken beziehungsweise als Mann öffne dich für die stärkende Frauen und lass sie diese Stärke auch ausspielen.
00:24:20: Also guck immer stärkenorientiert auf das was da ist und sei kritisch mit dem, was da eventuell abwertend benannt wird.
00:24:32: Guck mal ob dann nicht auch mit anderen Augen drauf geguckt werden kann.
00:24:36: Ja
00:24:37: sehr gut
00:24:38: in diesem Sinne.
00:24:39: Bis bald Christina!
00:24:40: Bis zum nächsten Mal tschüss!
00:24:47: Dann lass gerne deine positive Bewertung da und teile den Podcast mit Menschen, die dir wichtig
00:24:52: sind.
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00:24:57: Tipps und weiterführende Infos.
00:25:00: Ist zum nächsten Mal.
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